Programm
für ein soziales Fürth
- Wohnen als Grundrecht, gemeinwohlorientierter Wohnungsmarkt.
- Verlust von Sozialwohnungen stoppen, kommunalen Wohnungsbau stärken.
- Orientierung am Wiener Modell, mehr Genossenschaften.
- Klare Mietobergrenzen für geförderten Wohnraum.
- Schnellere Wohngeldbearbeitung, Unterstützung für Mieter*innen.
- Konsequentes Vorgehen gegen Leerstand und Mietwucher, Meldestelle einrichten.
- Städtische Grundstücke nur in Erbpacht & für soziale Wohnprojekte.
- Verbindliche Sozialwohnungsquote bei Neubauten.
- Nachverdichtung vor Neubau, Grün- und Spielflächen sichern.
- Günstigen Wohnraum für Studierende schaffen, Förderprogramme nutzen.
- Vorrang für ÖPNV, Rad- und Fußverkehr statt Autodominanz.
- Mobilität als Grundrecht: barrierearmer Nah- und Fernverkehr, inkl. barrierefreiem Hauptbahnhof.
- Stärkere soziale Förderung: höherer Zuschuss zum Deutschlandticket, Abschaffung der 3-km-Grenze für Schüler*innen.
- Bessere Erreichbarkeit: dichtere Takte, größere Reichweite, zusätzliche Midi-Busse.
- Stadtweites Rad- und Fußwegekonzept: mehr Fahrradstraßen, durchgängige Radwege, Einbahnstraßen für Radverkehr öffnen.
- Fürther Freiheit autofrei gestalten, mehr Tempo-30-Zonen.
- Park-and-Ride an großen Einfallstraßen.
- Fahrradparkhaus am Bahnhof mit Serviceangebot.
- Ringverkehr zur besseren Vernetzung der Umlandgemeinden.
- Perspektive: kostenloser Nahverkehr.
- Klimaschutz sozial verträglich umsetzen, Klimaanpassung deutlich verstärken.
- Hitzevorsorge für vulnerable Gruppen: mehr Schatten, kühle Aufenthaltsorte, Schutz in Heimen und Kliniken.
- Motorisierten Individualverkehr reduzieren.
- Stadt weiter begrünen und entsiegeln; Grünflächenamt personell stärken.
- Fassaden- und Dachbegrünung fördern.
- Kostenloser Freibadeintritt bei anhaltender Hitze.
- Mehr Trinkwasserstationen, besonders an Spiel- und Sportplätzen.
- „Kühle Orte“ ausweiten und stärker bekannt machen.
- Energieversorgung rekommunalisieren.
- Bildung als Menschenrecht: gleiche Chancen unabhängig vom Elternhaus.
- Frühe Förderung stärken: mehr Kinder aus benachteiligten Familien in Krippen und Kitas.
- Schulen mit vielen sozial benachteiligten Kindern gezielt besser ausstatten.
- Sanierungsstau an Schulen beseitigen, besonders an Grund- und Mittelschulen.
- Ganztagsbetreuung ab 2026 bedarfsgerecht umsetzen: Räume, Personal, Qualität sichern.
- Inklusive Bildung ausbauen: barrierefreie Bildungsstätten und multiprofessionelle Teams.
- Schulen als Lebensräume gestalten: Spiel-, Bewegungs-, Kreativ- und Rückzugsräume.
- Pädagogische Arbeit fair bezahlen, Ausbildung aufwerten.
- Übergänge begleiten: von der Kita bis in Ausbildung und Beruf besser unterstützen.
- Kinder und Jugendliche ernst nehmen, Selbstwirksamkeit und Teilhabe fördern.
- Frühzeitige, niedrigschwellige Unterstützung bei psychischen Belastungen.
- Echte Mitbestimmung: Jugendrat und politische Selbstorganisation stärken.
- Kostenfreier Zugang zu Freizeit-, Kultur- und Sportangeboten für alle.
- Kostenloser Nahverkehr für Kinder und Jugendliche.
- Mehr Jugendarbeit, Jugendzentren und Streetwork in allen Stadtteilen.
- Räume ohne Konsumzwang, Aktivspielplätze und legale Graffiti-Flächen schaffen.
- Soziokulturelles Jugendzentrum in Selbstverwaltung unterstützen.
- Gleichstellung konsequent umsetzen, Care-Arbeit anerkennen.
- Schutz vor Gewalt: mehr Frauenhausplätze und sichere Anschlusswohnungen.
- FLINTA* und queere Menschen besser schützen, Anlaufstellen finanziell sichern.
- Feste Quoten in öffentlichen Ämtern und Einrichtungen.
- Kostenlose Menstruationsartikel in Schulen und öffentlichen Gebäuden.
- Prävention und Aufklärung gegen sexualisierte Gewalt ausbauen.
- Nacht-Taxi-Angebote für FLINTA* in Kooperation mit Nürnberg.
- Beratungs- und Unterstützungsangebote für Sexarbeiter*innen stärken.
- Gute Arbeit und soziale Sicherheit für alle statt prekärer Beschäftigung.
- Armut bekämpfen: besonders Kinder und Erwerbstätige mit niedrigen Einkommen schützen.
- Tarifverträge strikt einhalten – bei Stadt, städtischen Betrieben und Aufträgen.
- Städtische Aufträge nur an sozial und ökologisch verantwortliche Unternehmen vergeben.
- Stellendeckel abschaffen: ausreichend Personal für gute Daseinsvorsorge.
- Keine sachgrundlosen Befristungen, keine Leiharbeit im öffentlichen Dienst.
- Keine Privatisierungen, keine Öffentlich-Privaten Partnerschaften.
- Gemeinwohlorientierte Betriebe und Genossenschaften gezielt fördern.
- Jährlicher Armutsbericht für Fürth.
- Keine Ansiedlung von Rüstungs- oder Atomindustrie.
- Barrierefreiheit und Teilhabe für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung.
- Alters- und behindertengerechtes Wohnen ausbauen.
- Barrierefreier öffentlicher Raum: sichere Querungen, längere Ampelphasen, Tempo 30.
- Barrierefreier ÖPNV: Haltestellen, Busse, Schulung des Fahrpersonals.
- Mehr öffentliche Toiletten und Vorrangregelungen in Ämtern.
- Blindenleitsysteme und Blindenampeln flächendeckend ausbauen.
- Gebärdendolmetschen, Induktionsschleifen und leichte Sprache in Behörden.
- Unterstützung bei Digitalisierung für alle Generationen.
- Aktionsplan „Fürth für alle“ und Seniorenpolitisches Gesamtkonzept zügig umsetzen.
- Gesundheitsversorgung als Menschenrecht, nicht als Profitgeschäft.
- Klinikum Fürth bleibt vollständig in städtischer Hand – keine Auslagerungen.
- Faire Bezahlung und ausreichende Personalbemessung im Klinik- und Pflegebereich.
- Sicherstellung wohnortnaher ärztlicher Versorgung in allen Stadtteilen.
- Psychosoziale Versorgung ausbauen: mehr Personal, Wohngruppen und Unterstützungsangebote.
- Einrichtung kommunaler Gesundheitszentren in benachteiligten Stadtteilen.
- Bessere Unterstützung für Menschen mit psychischen Erkrankungen und ME/CFS.
- Selbstbestimmte Gesundheitsversorgung für Frauen sicherstellen.
- Gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf für alle Familien.
- Mehr und kostenfreie Betreuungsplätze, besonders Ganztagsangebote.
- Ferienbetreuung ausbauen und verlässlich organisieren.
- Betreuungsschlüssel verbessern, Ausbildung und Bezahlung von Erzieher*innen stärken.
- Entlastung für Alleinerziehende und Familien mit wenig Einkommen.
- Familienstützpunkte und Beratungsangebote ausbauen.
- Bildungs- und Teilhabepaket sofort nutzbar machen, auch bei laufenden Anträgen.
- Bürgerbeteiligung inklusiv, barrierefrei und verbindlich gestalten.
- Mehr Transparenz: verständliche Informationen zu städtischen Projekten und Finanzen.
- Bürgerräte per Losverfahren zur besseren Repräsentation.
- Rathaus als „Haus der Demokratie“ und zentrale Anlaufstelle.
- Öffentliche Sitzungen streamen, städtische Daten offen zugänglich machen.
- Kostenlose, nicht-kommerzielle Begegnungsorte für alle schaffen.
- Orte ohne Konsumzwang dauerhaft finanzieren und absichern.
- Begegnungsorte partizipativ gestalten – Bürger*innen entscheiden mit.
- Mehr Treffpunkte in Stadtteilen und Vororten.
- Stadtteilläden als Orte der Grundversorgung und Nachbarschaft stärken.
- Kultur als Grundpfeiler einer offenen, demokratischen Stadtgesellschaft.
- Kulturelle Vielfalt sichtbar machen und Erinnerungskultur ernst nehmen.
- Räume für Musik, Kunst und Ausstellungen ausbauen.
- Soziokulturelle Orte wie die Kofferfabrik sichern.
- Günstige oder kostenlose Kulturangebote für Fürther*innen.
- Angebote für Inhaber*innen des Fürth-Passes ausweiten.
- Kulturamt finanziell stärken.
- Vielfalt ist Normalität: gleiche Rechte und Würde für alle Menschen in Fürth.
- Konsequenter Einsatz gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus.
- Geflüchtete unterstützen und selbstbestimmtes Ankommen ermöglichen.
- Einrichtung einer kommunalen Antidiskriminierungsstelle.
- Integrative Bildungs-, Ausbildungs- und Sprachprogramme ausbauen.
- Städtische Mitarbeitende zu Antidiskriminierung schulen.
- Anonymisierte Bewerbungsverfahren bei der Stadt einführen.
- Klare Abgrenzung von faschistischen, rassistischen und queerfeindlichen Gruppen.
- Zivilgesellschaftliche und antifaschistische Arbeit aktiv unterstützen.
- NS-belastete Straßennamen umbenennen.
- Ausländerbehörde soll Ermessensspielräume zugunsten der Betroffenen nutzen.












